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Der Etosha Nationalpark

Unterkunft, Aktivitäten...

Etosha kommt aus der Sprache der Ovambo (eTosha) und kann unter anderem übersetzt werden mit „See der Luftspiegelungen“.

Drei Tore, das Andersson Gate ím Südwesten und das von Lindequist Gate im Osten, bieten dem Touristen Zugang zum Nationalpark. Das 2003 eröffnete Nehale lya Mpingana Gate" (King Nehale Gate im Nordosten) nahe Andoni bietet einen direkten Zugang zum Ovamboland. Zwei Stunden vor Sonnenuntergang müssen Sie an diesem Gate sein, um das nächste Restcamp oder Gate zu erreichen.
Insgesamt umschließt die Fläche 22.270 km² (Kruger Nationalpark ca.19.500 km²) und ist geprägt durch offene Savannenlandschaften.
Die Salzpfanne (Fläche ca. 5.000 km²) ist eine vegetationslose seichte Senke, die sich bis zu 150 km in die Länge und bis zu 50 km in die Breite erstreckt. In der Trockenzeit ist der aus Salz, Soda und anderen Chemikalien bestehende Boden fest. In dieser Zeit beherrschen Luftspiegelungen die Szenerie.

Die Restcamps im Nationalpark
Sie sind staatlich geführt und bieten verschiedene Standards. Unterschiedliche Wohnmäglichkeiten kännen hier gebucht werden. Die Palette reicht von luxuriäsen Rondavels (Rundhütten mit Küche etc.) bis hin zu kleineren Wohneinheiten mit 2 Zimmern mit gemeinsamen Badezimmern.

  • Okaukuejo - Wasserplatz des Läwen
    Okaukuejo ist Sitz der Parkverwaltung und liegt 18 km vom Andersson Gate entfernt. 1897, während einer Rinderpest, diente dieser Platz als tierärztlicher Posten der deutschen Kolonialmacht. 1901 wurde ein kleines Fort als militärische Feste errichtet.

  • Halali - 77 km ästlich von Okaukuejo
    Ganz in der Nähe, im Norden von Halali befindet sich eine exzellente Tierbeobachtungsstelle. Hier führt die Strasse für eine kurze Distanz durch die Pfanne. Herrliche Aussicht auf die Pfanne!

  • Namutoni - 74 km ästliches von Halali und 11 km vom vom Lindequist Gate entfernt
    Das wohl bekannteste Camp, da am meisten fotografiert. Das ehemalige Fort wurde als Polizeiaußenstelle gebaut und ist in den fünfziger Jahren wieder restauriert worden. Heute zeigt ein kleines Museum die Geschichte von Namutoni.

Die Niederschlagsmenge im Jahr beträgt ca. 400 mm und fällt vor allem in der Regenzeit, die sich von Oktober bis April ausdehnt. Nach heftigen Regenfällen kann das Wasser in der Etosha Pfanne bis max. 1 m hoch stehen (algenreich). Sie ist einer der wichtigsten Flamingobrutstätten im Südlichen Afrika.

Ca. 30 Quellen sorgen auch in der Trockenzeit für die Wasserversorgung der Tiere. Weit über 100 Säugetierarten, darunter Elefanten, Geparden, Leoparden, Spitzmaulnashärner, Streifengnus, Giraffen, Steppenzebras, Schwarznasen-Impala, Springbäcke, Damara-Dikdik und 340 verschieden Vogelarten sind hier beheimatet.

Am 22. März 1907 richtete die deutsche Kolonialmacht ein Naturreservat um die Etoshapfanne ein und der Leutnant Adolf Fischer wurde zum ersten Wildaufseher ernannt. Seine Garnison fungierte fortan als Ranger/Wildhüter. Die Fischerpfanne ist nach ihm benannt.

Bei "Einreise" in einen Nationalpark (Etosha, Waterberg, Namib-Naukluft, ....) sind Parkgebühren (Permit) fällig. Unterkünfte kännen bei der Nationalparkverwaltung (NAMIBIA WILDLIFE RESORTS LDT) in Windhoek gebucht werden.

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