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Otjikoto-See, Tsumeb, Hoba Meteorit und Otavi
Unterkunft, Aktivitäten...
Der Otjikoto-See
Auf dem Weg nach Tsumeb können Sie den Otjikoto-See (oTjikoto –
tiefes Loch) besuchen.
Der See, der sich in einem Sinkloch im Dolomit gebildet hat, wird seit
1912 für die Trinkwasserversorgung Tsumebs genutzt. Der Wasserspiegel
ist durch Pumparbeiten von 55 auf 36 m gesunken. Auch Fische, die
hier eingesetzt wurden, leben im See.
1914 warfen die deutschen Truppen Artilleriegeräte und Transportwagen
in den See, die
später von den Südafrikanern geborgen wurden. Sie
können heute in den Museen in Tsumeb und Windhoek besichtigt werden.
Die Gartenstadt Tsumeb
Namensgebung: Herero - oTjisume, Platz der Algen. Die Ausläufer
der Kupfererzadern waren um Tsumeb herum zu sehen. Kupferverbindungen
haben meist eine grüne Farbe!
Ein anderer Ursprung könnte aus der Sprache der San kommen. Sie
nannten diesen Platz "sumeb". Ein Besuch des Museums lohnt sich auf
jeden Fall.
Tsumeb – Otavi – Grootfontein diese drei Orte werden auch als das
Kupferdreieck bezeichnet.
Tsumeb ist und war die Gartenstadt (und Minenstadt) Namibias. Die
Stadt besticht durch Ihre Grünanlagen und Gärten mit blühenden Bäumen (Jacaranda,
Poinciana, Bougainvillea...). Die Mine (kommerzieller Abbau begann um
1900) wurde vor ca. 3 Jahren stillgelegt und seitdem wird hier keines
der reichlich vorhandenen Minerale und Edelsteine (Kupfer, Zink, Blei,
Cadmium, Silber, Germanium und Edelsteine, über 184 verschiedene
Mineralien wurden gefunden) mehr abgebaut. Der Verlust der Mine hatte
extreme Auswirkungen auf die soziale Struktur Tsumebs. Ganze
Straßenzüge sind leer, viele Menschen sind in andere Städte gezogen,
um Arbeit zu finden. Vor kurzem wurde die Minengesellschaft mit viel
Hoffnung neu gegründet.
Der Hoba Meteorit
Ganz in der Nähe von Grootfontein können Sie den gewaltigen
Hoba Meteoriten bewundern. Dieser
einzigartige Meteorit ist Ca. 60 Tonnen schwer und präsentiert sich im
Würfelformat.
Otavi
Die Umgebung von Otavi (strömendes Wasser)
ist reich an Bodenschätzen. Vor allem Kupfer, Zink, Blei, Cadmium,
Vanadium und Germanium sind hier zu finden. Die Mineralien werden
heute nicht mehr professionell abgebaut. Die kleine Stadt wird umrahmt
von den Otavi-Mountains (bis 2149m hoch) und ist sehr wasserreich und
damit sehr fruchtbar.
Ovambos, Bushmänner (San) und Hereros stritten sich lange um dieses
Gebiet. Das Grab (Steinhaufen) des Herero-Chiefs "Nandavetu" an der
Eisenbahnlinie in Ondjor zeugt heute noch von der kriegerischen
Vergangenheit. Einige Kilometer entfernt von der Stadt ist das Khorab
Denkmal, das an die Kapitulation der Deutschen unter der
südafrikanischen Armee vom 9. Juli 1915 erinnert. |
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